Helau und Alaaf! Kommen Sie gut durch den Karneval

Ob Fasching oder Karneval: Am 8. Februar ist auf jeden Fall wieder Rosenmontag und schon ab dem heutigen Donnerstag, zur Weiberfastnacht, wird in vielen deutschen Regionen kräftig gefeiert. Am Aschermittwoch ist dann wieder alles vorbei – doch bis dahin gilt es, viele tolle Tage zu überstehen. Die Polizei gibt wie jedes Jahr Verhaltenstipps, damit Sie unbeschadet durch die Karnevalszeit kommen.

Vorsicht nach der durchfeierten Nacht
Dass man betrunken nicht ins Auto steigt, ist den allermeisten klar. Doch auch am Morgen nach der großen Sause kann sich noch ein beträchtlicher Teil Restalkohol im Organismus befinden. Nach der durchfeierten Nacht bleibt das Auto daher am besten stehen und man steigt auf öffentliche Verkehrsmittel um.

Obacht vor Taschendieben
Im dichten Gedränge beim Rosenmontagsumzug haben Taschendiebe leichtes Spiel. Die Polizei rät dazu, nur so viel Bargeld mitzunehmen, wie Sie tatsächlich benötigen, und EC- sowie Kreditkarten besser zuhause zu lassen. Geld und Papiere sollten Sie möglichst in verschließbaren Innentaschen Ihrer Kleidung tragen, möglichst nah am Körper. Handtaschen sollten mit der Verschlussseite zum Körper getragen und niemals unbeaufsichtigt gelassen werden.

Lassen Sie Ihre Getränke nicht unbeobachtet stehen
Kriminelle nutzen nicht selten die Gelegenheit, unbeaufsichtigte Getränke mit K.O.-Tropfen zu versetzen. Lassen Sie offene Flaschen und Gläser daher nicht ohne Aufsicht und nehmen Sie keine Getränke von Fremden an. Bei Übelkeit sollten Sie sofort Hilfe bei Freunden oder beim Personal suchen bzw. sofort ärztliche Hilfe für Opfer holen.

In diesem Jahr wird die Polizei mit verstärktem Großaufgebot in den Karnevalshochburgen unterwegs sein, die Sicherheitskonzepte wurden überarbeitet, damit sich Ereignisse wie die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln nicht wiederholen. Schon heute ist die Polizei mit 2.500 Beamten in Köln präsent, die Stadt setzt 300 zusätzliche Ordnungskräfte ein und hat am Dom einen „Security Point“ für Frauen eingerichtet.