Die häufigsten guten Vorsätze für 2019

Zeitung auf einem Tisch
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Die letzte Silvesterrakete ist verschossen, die Überreste der Böller sind zum großen Teil wieder von der Straße gekehrt – und so einige Menschen haben auch schon mit ihren guten Vorsätzen gebrochen. Am Neujahrsmorgen ist die Motivation noch groß, das Vorhaben dieses Mal wirklich umzusetzen. Doch je älter das neue Jahr wird, umso mehr rücken die guten Vorsätze in den Hintergrund.

Dennoch lassen es sich rund 40 Prozent der Deutschen nicht nehmen, Neujahrsvorsätze zu fassen. Das zeigt eine Umfrage des Forsa Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit.

Das ist die Top Ten der guten Vorsätze für das Jahr 2019:

  1. Stress abbauen oder Stress vermeiden: 62 Prozent
  2. Mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen: 60 Prozent
  3. Mehr Bewegung/ Sport: 57 Prozent
  4. Mehr Zeit für sich selbst haben: 51 Prozent
  5. Gesünder ernähren: 49 Prozent
  6. Abnehmen: 34 Prozent
  7. Sparsamer sein: 32 Prozent
  8. Weniger Zeit mit Handy, Computer oder Internet verbringen: 25 Prozent
  9. Weniger fernsehen: 19 Prozent
  10. Weniger Alkohol trinken: 16 Prozent

Das Rauchen aufzugeben nehmen sich 11 Prozent der Befragten vor. Dieser gute Vorsatz liegt damit auf Platz 11.

Wie hält man gute Vorsätze durch?

Rund die Hälfte der Befragten, die zum Jahreswechsel 2017/2018 gute Vorsätze fasste, gibt an, diese zwei bis drei Monate lang oder sogar bis heute eingehalten zu haben.

Aber wie gelingt es, die guten Vorsätze dauerhaft in die Tat umzusetzen? Der erste Schritt besteht darin, sich möglichst konkrete Ziele zu setzen. Wer mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen möchte, sollte sich zum Beispiel vornehmen: „Ich möchte mich einmal pro Woche mit Freundin X treffen“ oder „Ich möchte jedes Wochenende etwas mit den Kindern unternehmen.“

Die Vorhaben sollten dabei nicht zu ambitioniert sein. Wer sich zu viel vornimmt, scheitert eher. Kleine Schritte führen eher zum Ziel. Wer durchhalten will, sollte das neue Vorhaben zum Ritual werden lassen. Das gelingt, wenn neue Verhaltensweisen an alte angeknüpft werden. Um Stress zu verringern, kann man zum Beispiel jeden Abend vor dem Abendessen das Smartphone ausschalten und sich danach ausschließlich der Familie widmen. Wer sich mehr bewegen möchte, legt etwa eine kleine Trainingseinheit vor dem Frühstück oder vor dem Abendessen ein. Bald gewöhnen sich Gehirn und Körper an diese neuen Abläufe, die Verhaltensänderung greift.
So klappts mit dem Sparen im Haushalt!

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