Grillanzünder: Was bringt die Kohle zum Glühen?

Welcher Grillanzünder eignet sich am besten?

Grill im Garten
Foto: © aruba2000

Saftiges Steak, leckere Würstchen oder auch ein Gemüsespieß mit Feta – vom Grill schmecken solche Spezialitäten doch am besten. Wenn die Temperaturen wieder steigen, können Grillfreunde es daher gar nicht mehr abwarten, draußen wieder die Glut zu befeuern. Doch wie bekommt man einen Holzkohlegrill eigentlich am besten in Gang? Damit die Kohle schnell und möglichst gleichmäßig glüht, muss ein guter Grillanzünder her.

Grillanzünder im Test

Grillanzünder sollten dabei nicht nur effektiv, sondern auch sicher sein. Einige Hobby-Grillmeister verwenden immer noch Brennspiritus. Das kann lebensgefährlich werden. Durch die Hitze kommt es zu einer enormen Verpuffung mit großer Stichflamme, die Umstehende ernsthaft gefährdet.

Verschiedene Verbrauchermagazine nehmen sich alle Jahre wieder sichere Grillanzünder für einen Test vor. Aktuell hat das NDR-Magazin „Markt“ sieben Grillanzünder einem Praxistest unterzogen. Besonders gut schnitten dabei drei Varianten ab: ein Bio-Grillanzünder auf pflanzlicher Basis, ein elektrischer Grillanzünder und ein Anzündkamin.

Drei Grillanzünder – dreimal gute Glut

Der Bio-Grillanzünder wird einfach wie herkömmlicher flüssiger Grillanzünder über die Kohle gegeben, diese wird anschließend angezündet. Im Vergleich mit dem herkömmlichen Grillanzünder qualmt die Bio-Variante weniger, sorgt aber ebenfalls dafür, dass sich die Glut gleichmäßig entwickelt.

Der elektrische Grillanzünder sieht aus wie ein großer Tauchsieder und wird unter die Kohle gelegt. Seine Hitze bringt die Kohle zum Glühen und das sehr gleichmäßig. Der Nachteil: Als Elektrogerät braucht der Grillanzünder einen Stromanschluss. Auf der grünen Wiese lässt er sich daher nicht ohne weiteres anwenden.

Der Anzündkamin ist eine kleine, silberne Röhre aus feuerfestem Metall. Auf dem Grill werden Anzündwürfel oder auch einfach einige Ballen Zeitungspapier zum Brennen gebracht. Jetzt befüllt man den Anzündkamin mit der Holzkohle und stellt diesen über das Feuer. Die Kohle soll innerhalb von maximal 30 Minuten durchglühen, durch den Kamineffekt sehr gleichmäßig. Die Kohle qualmt dabei sehr stark, außerdem sollte man auf einen Anzündkamin mit isoliertem Griff achten und bei der Anwendung Schutzhandschuhe tragen. (Hausmittel bei leichten Verbrennungen)

Foto: © aruba2000