Wann ist die beste Zeit für eine Tasse Kaffee?

Symbolbild: © phadungsakphoto

Auf ihren Morgenkaffee möchten viele Menschen nicht verzichten. Das koffeinhaltige Getränk soll die Lebensgeister wecken und frisch und munter machen. Doch wann ist eigentlich die beste Zeit, um eine Tasse Kaffee zu genießen? Wann macht Kaffee tatsächlich wach?

So macht Koffein Sie munter

Eine bestimmte Uhrzeit, zu der das Koffein im Kaffee am besten wirkt, gibt es nicht. Wann Sie Ihren Kaffee genießen sollten, hängt viel mehr davon ab, wann Sie aufstehen. Trinken Sie Ihre morgendliche Tasse Kaffee gleich nach dem Wachwerden, verschenken Sie das belebende Potenzial des Koffeins. So erklärt es das Magazin Spektrum. Der Grund: Koffein hat eine ähnliche Struktur wie das Schlaf fördernde Hormon Adenosin. Es setzt sich an die Neurorezeptoren im Gehirn, an denen sonst der Botenstoff andocken würde. Dadurch merken wir nicht, dass wir müde werden. Koffein hält also wach. Gleichzeitig regt es die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol an. Das erhöht die Energieversorgung des Körpers, das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt.

Erste Tasse Kaffee? Etwa eine Stunde nach dem Aufstehen

Direkt nach dem Aufstehen schüttet der menschliche Körper ebenfalls Cortisol aus, um uns nach dem Nachtschlaf aufzuwecken. Trinken Sie jetzt einen Kaffee, hat dieser kaum einen zusätzlichen positiven Effekt. Das Plus an Cortisol und Adrenalin führt höchstens zu zittrigen Händen. Am besten warten Sie daher nach dem Aufstehen etwa eine Stunde, bis Sie sich Ihren ersten Kaffee brauen. Dann hat der Körper die Cortisolproduktion wieder heruntergefahren und das Koffein kann seine Wirkung besser entfalten.

Diese Maßnahme hilft allerdings nur Personen, die regelmäßig morgens Kaffee trinken. Wer sich nur gelegentlich eine Tasse gönnt, braucht nicht auf die Uhrzeit zu achten.
Und falls Sie doch noch zu müde waren und Kaffee verschüttet haben, erfahren Sie bei uns auch wie man Kaffeeflecken entfernen kann.