Badewanne reinigen

Frau reinigt die Badewanne
Wer die Badewanne regelmäßig reinigt, hat weniger Arbeit
Foto: © Tatyana Gladskih

Ein echtes Wohlfühlbad in einer glänzend sauberen Wanne zu nehmen, kann pure Entspannung sein. Noch ein herrlich duftendes ätherisches Öl ins Wasser: einfach perfekt. Leider hinterlassen Badezusätze, Kalkablagerungen und gewöhnliches Hautfett, wie auch Schmutzpartikel hässliche Ränder und Flecken in der Badewanne. Spuren vom letzten Färben der Haare kommen hinzu und der tropfende Wasserhahn samt dem verkrusteten Stöpsel wirkt ebenso nicht einladend auf das nächste Wohlfühlbad. Wer seine Wanne regelmäßig putzt, braucht nur wenig Zeit und Aufwand zu investieren, um sie dauerhaft sauber zu halten.

Die Reinigung der Badewanne

Heute finden sich vorrangig zwei Arten von Badewannen in den Bädern wieder. Zum einen sind dies Stahl-Emaille-Badewannen, zum anderen Sanitär-Acryl-Badewannen. Nur noch selten zieren Porzellanbadewannen die heimischen Wellnesstempel. Letztere sind extrem robust und lassen sich mit nahezu jedem Mittel strahlend sauber bekommen. Doch Acryl- und Emaille-Wannen benötigen besondere Pflege. Mit den falschen Reinigern können Sie die Badewannen dauerhaft schädigen und unansehnlich werden lassen.

Sanitär-Acryl-Badewanne reinigen

Sie gehören zu den pflegeleichten Wannen, denn das Acryl ist schmutzabweisend und hält viel aus. Bei normalem Gebrauch und regelmäßiger Reinigung reicht es vollkommen aus, mit einem weichen Schwamm und Spülmittel die Wanne einmal pro Woche auszuwischen. Auch ein milder Allzweckreiniger oder Flüssigwaschmittel leisten hier sehr gute Dienste. Sie lösen besonders gut die Fette von Badeölen und der menschlichen Haut. Der Nachteil der Acryl-Badewannen liegt allerdings darin, dass ihre Oberfläche recht weich ist und sich schnell Kratzer auf der Oberfläche zeigen. Daher sollten Sie niemals mit einem Mikrofasertuch oder einem Topfkratzer die Wanne schrubben. Durch die hauchfeinen Kratzer entstehen optimale Haftungsflächen für Schmutz und Kalk. Wer in seinem Wohngebiet hartes Wasser aus dem Hahn bekommt, muss auch etwas gegen Kalkablagerungen machen. Etwas Zitronensäure oder alternativ Essig und Wasser gemischt, lösen den Kalk. Immer sofort mit kaltem Wasser nachspülen und die Wanne anschließend trocken wischen. Haben sich einfach aufgrund der Lebensdauer Kratzer gebildet und die Wanne wirkt insgesamt zwar sauber aber stumpf, sind im Handel spezielle Polierpasten erhältlich, die den Glanz der Acryl-Wanne wieder hervorrufen.

Eine Stahl-Emaille-Badewanne reinigen

Seit Jahrzehnten ist die Emaille-Badewanne in Badezimmern heimisch. Sie ist sehr robust und glänzt wunderbar weiß. Doch ihre Oberfläche ist ebenso empfindlich wie die der Acryl-Wanne, ganz besonders gegenüber säurehaltigen Reinigern, die die Beschichtung schädigen und hässliche rostähnliche Flecken hinterlassen können. Daher setzen Sie besser keine Bleichmittel oder gar Abflussreiniger ein und verzichten auf scharfe Putzmittel. Die beste Reinigung erfolgt auch bei der Emaille-Wanne mit einem weichen Schwamm oder Lappen. Besonders mild ist ein Haarwaschmittel, es löst die Fette und Verschmutzungen meist mit Leichtigkeit. Bei hartnäckigen Schmutzstellen hingegen, kann Schmierseife wahre Wunder bewirken. Sparsam dosiert und gleich wieder mit klarem Wasser abgespült, löst sie auch hartnäckige Flecken. Ein handelsüblicher Schmutzradierer zeigt auch bei der Wannenreinigung was er kann. Verzweifeln Sie nicht bei unangenehmen Verkrustungen auf dem Wannenboden, sondern lassen Sie diese mit etwas Waschpulver oder Flüssigwaschmittel verdünnt und bei geschlossenem Stöpsel einweichen. Klar nachspülen - fertig. Etwas Klarspüler im Wasser bringt auch die stumpfeste Wanne wieder auf Hochglanz.

Wer wenig Zeit in das Putzen der Badewanne investieren möchte, sollte ernsthaft nach jedem genüsslichen Bad die Wanne gründlich ausspülen und mit einem Lappen Verschmutzungen sofort vom Wannenrand lösen. Dies spart das ausgiebige Schrubben der Wanne, wenn wiedermal das Putzen des Bades auf der Tagesordnung steht.
Text: C. D. / Stand: 21.02.2017