Hausmittel gegen Schnupfen

Frau hat Schnupfen und macht ein Dampfbad
Dampfbäder helfen gegen Schnupfen
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Ein Schnupfen ist eine Viruserkrankung, die durch Rhinoviren und Adenoviren ausgelöst wird. (Es gibt mehr als 200 Schnupfenviren.)

Zu den Symptome zählen u.a. Niesen, Juckreiz in der Nase und Anschwellen der Nasenschleimhaut. Oft hat man dann mit einer verstopften Nase und wenige Tage später mit einer laufenden Nase zu kämpfen. Die Inkubationszeit reicht von einigen Stunden bis zu 7 Tage. In der Regel ist der Schnupfen nach einer Woche wieder weg. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Natürlich gibt es zahlreiche Nasensprays in Apotheken und Drogerien zu kaufen. Doch haben sich auch einige Hausmittel bei Schnupfen bewährt.

Das hilft gegen Schnupfen

Im Folgenden stellen wir Ihnen altbewährte Hausmittel gegen Schnupfen vor:

Dampfbäder:

Streng betrachtet ist von Kopfdampfbädern die Rede. Kochendes Wasser mit ätherischen Ölen, zum Beispiel aus Eukalyptus oder Thymian, lösen den hartnäckigen festsitzenden Schleim in den Bronchien bzw. der Nase. Meersalz unterstützt diesen Prozess.

Nasenspülungen:

Sie sind weniger ekelig, als es sich anhört. Zwei gestrichene Teelöffel Meersalz auf einen Liter Wasser und eine kleine Spülkanne für Nasenduschen. Beides gibt es in Apotheken oder Drogerien zu kaufen. Mehrmals täglich werden so Sekret und Erreger aus der Nase gespült.

Majoranbutter:

Wunde Nasenflügel sind die Folge des häufigen Schnäuzens bei Schnupfen. Majoranbutter ist ein bewährtes Hausmittel dagegen. Dafür wird 1 Teelöffel Majoranpulver mit 1 Teelöffel Doppelkorn vermischt und mehrere Stunden kalt gestellt. Danach erhitze man 1 Teelöffel ungesalzene Butter und vermengt beides. Durch einen Kaffefilter abseihen und im Kühlschrank aufbewahren.

Hinweis: Unsere Artikel können den ärztlichen Rat nicht ersetzen! Bei Fragen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens!

Text: C. D. / Stand: 21.02.2017